Reaktionen

Reaktionen aus der Bevölkerung

Leserbriefe Südostschweiz/BT

Schiessplatz Chur am falschen Ort

Barbara Rimml, Chur

10. September 2020, 21:24:25

Im Februar stimmte Chur einem Landabtausch zu, damit das Militär den Standort der Kaserne aus der Innenstadt auf den Rossboden verlegen kann. Dies, weil Bund, Kanton und Stadt am Schiessplatz in einer der dichtest besiedelten Gegenden des Kantons festhalten wollen. Aber warum eigentlich will das die Stadt Chur? Als der Waffenplatz mit Kaserne vor 200 Jahren auf dem Rossboden gebaut wurde, lag die Stadt noch in weiter Ferne. Auch als vor rund 140 Jahren die Stadtkaserne eingeweiht wurde. Doch die Zeiten haben sich geändert und der Schiessplatz liegt heute dicht am Stadtrand. Mit einem Neubau der Kaserne werden die nächsten Generationen diskussionslos vor vollendete Tatsachen gestellt. Sollen Chur und Felsberg nun auch für die nächsten 140 Jahre unter Schiesslärm leiden? Und soll die Armee auch für die nächsten 140 Jahre wertvollstes Ackerland besetzen? Das ist doch nicht mehr zeitgemäss!
Als Totschlagargument gegen den Wegzug des Militärs werden meist die wegfallenden Arbeitsplätze ins Feld geführt. Aber – muss denn Chur alle Arbeitsplätze an sich krallen? Andere Regionen im Kanton könnten diese Arbeitsplätze genauso gut brauchen. Die Umsiedelung des Schiessplatzes an einen anderen Ort im Kanton sollte ernsthaft geprüft werden. Die Armee muss sich dieser Diskussion offen stellen – sie sollte ein Interesse an einem Waffenplatz haben, der von der Bevölkerung, auch der ansässigen, breit akzeptiert wird.
Und so könnte eine Umnutzung des heutigen Schiessplatzes aussehen: Der Rhein wird renaturiert und auf dem Grundwasserschutzgebiet wird ein Naturschutzpark errichtet, welcher der Bevölkerung als Naherholungsgebiet dient. Weitere Landflächen werden für pestizidfreie Landwirtschaft verpachtet und zusätzlich kann ein Areal für 200 Schrebergärten errichtet werden. Damit könnte Chur nämlich auch gleich das Problem mit dem Gartenmangel beheben und die Schrebergarten-Wartefrist von heute zehn Jahren auf ein paar Monate verringern.

Barbara Rimml, Gemeinderatskandidatin SP

Badesee statt Fussballplätze

Erschienen in der Südostschweiz am 20.2.2020

Leserbriefe Südostschweiz/BT

Kasernen – Schiesslärm und Umwelt

Erschienen in der Südostschweiz am 18.2.2020

Abstimmungen Chur 9. Februar: Gegen die Zerstörung von Kulturland und Nacherholungsgebiete

Erschienen online in der Südostschweiz am 2.2.2020

Abgesehen davon, dass eine Umsiedelung der Kaserne nicht nur weiteres Kulturland und Nacherholungsgebiet unwiderruflich zerstören würde, bedeutet ein Neubau auch dass die Armee für immer bleiben wird. Dies ergibt wenig Sinn, da ja Pläne für neue Wohnsiedelungen in nächster Nähe geplant sind; die wären dem Schiess- und Granatenlärm direkt ausgesetzt, eine Situation, die man sonst nur aus Syrien und Jemen kennt.
Es muss auch dem Einfältigsten klar sein, dass in ein paar Jahrzehnten in Chur alles verbaut sein wird, was verbaubar ist, wenn man in dem Tempo weiterbaut, ausser Chur expandiert und fusioniert mit Gemeinden wie Haldenstein mit einem (noch) relative hohen Anteil an Grünflächen. Aber angesichts des herrschenden Wachstumswahns würden früher oder später die auch zugemauert werden, nur dass dann die Haldensteiner nicht mehr alleine bestimmen können, was mit ihrem Land geschieht oder was darauf gebaut wird. Dann können auch da Gebäude wie z.B. die « Vier Jahreszeiten» an der Austrasse entstehen, die – nicht nur wegen der hohen Mauer – aussehen wie ein Gefängnis, die nicht in ein solches Vorzeigedorf passen.
Es besteht einfach kein weitsichtiger Masterplan. Dies zeigt sich auch beim Verkehr, wo Probleme statt nachhaltig gelöst auf die nächsten Generationen abgewälzt werden. Auch hat die Art, wie in Chur gebaut wird, mit «verdichtetem Bauen» (mit Ausnahme der Twin Towers) wenig zu tun. Neue Arbeitsformen wie z.B. das Homeoffice oder Telecommuting, die den Verkehr und Bedarf an Büros stark reduzieren würden, werden in Chur und der Schweiz im allgemeinen nicht in Betracht gezogen, obwohl diese gerade die grosse Chance für marginale Gebiete wären.
Es werden noch viele Generationen nach uns kommen und die sollten auch eine Möglichkeit haben zu entscheiden, was mit dem Land geschieht. Wir müssen nicht alle Entscheidungen jetzt treffen, v.a. nicht wenn man nicht gewillt ist nachhaltig zu planen und zu handeln. Ich werde deshalb gegen das Stationierungskonzept Armee, den Baurechtsvertrag Immobilien Trist und die Fusion mit Haldenstein stimmen.

Fritz Schulthess

Landtausch trotz Schiesslärm?

Erschienen in der Südostschweiz am 31.1.2020

Zum Artikel «Schiesslärm in Chur überschreitet Grenzwert»

Wer nicht flüchten kann, muss ihn aushalten. Leider betrifft der Schiesslärm besonders die weniger mobile Churer Bevölkerung: Kinder, ältere Leute, Kranke können nicht einfach davonlaufen. Auch die, die an Wochenenden und Feiertagen für uns alle arbeiten, werden weiter wochentags in ihrer verdienten Erholungszeit gratis im Maschinengewehr-Rhythmus beschallt. Auch wenn vorerst keine Besserung in Sicht ist und wir offenbar darüber nicht abstimmen dürfen, einen Tauschhandel mit den Verursachern des Lärms sollen wir durchwinken. Vermutlich ist ein Landtausch für die Stadt ein Gewinn, wenn man nur aufs Geld schaut.

Leider fehlt im «Stationierungskonzept Armee, Kasernenareal Chur, Tauschgeschäfte…» eine Vereinbarung zur Reduktion vom Schiesslärm. Solange das so bleibt, können Schiesslärm-Geplagte immerhin an der nächsten Abstimmung teilnehmen und am 9. Februar Nein stimmen. Ein Nein würde ein Zeichen setzen.

Michael Kammer-Spohn aus Chur

Nein zum Landabtausch: Kontrolle über Trinkwasser behalten

Erschienen online in der Südostschweiz am 30.1.2020

Am 9. Februar stimmen wir in Chur über einen Landabtausch ab, damit das Militär den Standort der Kaserne aus der Innenstadt auf den Rossboden verlegen kann. In meinen Träumen – und träumen ist zum Glück noch erlaubt – ist das Militär vom Rossboden weggezogen. Der Rhein wird renaturiert und der heutige Schiessplatz entwickelt sich zu einem wunderschönen Naturschutzgebiet… Ach, wie schön wär das!
Die Realität sieht anders aus: Bund, Kanton und Stadt wollen am Schiessplatz in einem der dichtest besiedelten Gegenden des Kantons festhalten. Boden ist begrenzt – da könnte die Armee auch ihren Teil beitragen und den Neubau der Kaserne – wenn schon – auf ihrem sowieso schon grossen Areal realisieren. Es kommt nämlich noch schlimmer: Das Land, das die Stadt der Armee abtreten will, liegt zum Teil in der Grundwasserschutzzone S3. Damit würde Chur einen Teil der Kontrolle über ihre Trinkwasserversorgung abgeben. Denn die Stadt bezieht einen grossen Teil des Trinkwassers aus dem Grundwasser im Gebiet Rossboden (die Zonen Stadt und Neustadt zu je 50%, nachzulesen auf der Webseite der IBC). Die Gefahr besteht, dass die Behörden dann dem Militär gegenüber betreffend Grundwasserschutz kuschen. Schliesslich wurden die Grenzwerte beim Schiesslärm auch überschritten und nichts ist passiert. Ich werde deshalb Nein stimmen zu diesem Landabtausch. Denn die Kontrolle über das Trinkwasser muss in unseren Händen bleiben.

Barbara Rimml

9. Dezember

Von wegen besinnlicheWeihnachtszeit in Chur

Man sollte meinen, im Dezember sei die besinnliche Vorweihnachtszeit. Aber weit gefehlt. Den ganzen Tag wird man statt mit Weihnachtsliedern mit Panzergeschossen und Maschinenpistolenschüssen beschallt. Ich dachte, Chur sei eine liebenswerte Kleinstadt, aber denkste. Ich bin im Krieg geboren und in Wien aufgewachsen.
Mein Bedarf an Kriegsschauplätzen ist gedeckt. Den ganzen Sommer schon musste man den Schiesslärm ertragen wegen der RS. Aber dass es  jetzt weitergeht, ist eine Zumutung. Es wird uns nichts anderes übrig bleiben, als Chur wieder den Rücken zu kehren.
Ich habe bei Gott nichts gegen das Militär und verstehe auch, dass die Soldaten üben müssen; aber doch nicht mitten in der Stadt. Es gibt andere Orte, wo das Militär üben kann. Ich wohne im Rheinquartier und lade die zuständigen Herren gerne in meine Wohnung ein, damit sie sich selber vom unzumutbaren Lärm überzeugen können.
Ich bitte Sie höflich, nach einer anderen Lösung zu suchen. Denn so geht es nicht weiter.
Waltraud Item aus Chur

18. November

Eine Stimme gegen den Schiesslärm

Wer behauptet, es gebe zu wenige Reklamationen wegen dem nervtötenden Schiess- und Kanonenlärm auf dem Churer Rossboden, dem kann ich hiermit wenigstens noch eine Stimme dagegen halten. Eine gute Idee finde ich es, das Militär aus dem Kasernenareal zu entfernen. Allerdings ohne das wertvolle Rossbodenareal als Alternativstandort zu verbauen.
Susanne Bertele aus Chur

2. November

Missachtung der Lebensqualität

Zum Leserbrief «Und das soll Krieg sein?»

Lieber Herr Silvio Peder aus Chur. Ihre Rechtfertigung des Schiesslärms beziehungsweise des Fluglärms in und um Chur mit dem Argument der sogenannten Friedenserhaltung ist alles andere als stichhaltig. Mit den heutigen modernen Mitteln der sogenannten Computer-Technologie sollte es doch allmählich möglich sein, gewisse nervtötende Knallereien auf weniger nervtötende Weise zu  vollziehen.
Und zu Silvester oder am 1. August wäre den knallfreudigen Mitbürgern doch mehr als Genüge geleistet. Viel verwerflicher als die von Ihnen erwähnte, angeblich leichtfertige Benützung des Wortes «Krieg» ist doch die stete Missachtung der Lebensqualität einer lärmgeplagten Wohnbevölkerung. Und dies ist ebenso verwerflich, wie die angeblich leichtfertige Benützung des Wortes «Krieg». Deshalb nochmals: In Felsberg, Domat/Ems und Chur stört Schiesslärm nicht nur die Natur!
Paul B. Hassler, Chur

29. Oktober

Und das soll Krieg sein?

Zum Leserbrief «Krieg in Graubünden»

Lieber Herr Patrick Müller aus Bonaduz, einmal ist es Schiesslärm, dann Fluglärm – und das soll Krieg sein? Die Schweizer Armee übt seit jeher für die Friedenserhaltung, was auch ihr Auftrag ist. Leicht- fertige Benützung des Wortes «Krieg» ist einfach verwerflich!
Silvio Peder aus Chur

5. Oktober

Lärmbelästigung Rossboden

Meine zwei Enkelkinder mit Mutter, Schweizer mit Wohnsitz in Berlin, haben im Februar 2019 auf Brambrüesch eine Woche die Skischule besucht. Ich selbst habe mir den Besuch auf Brambrüesch geschenkt, denn der Schiesslärm war auch dort unerträglich. Ich fühlte mich wie im Krieg, denn Krieg habe ich als Kind erlebt, und will mich nicht noch in einem Erholungsgebiet daran erinnern. Die nächste Skischule werde ich in ihren Ferien irgendwo anders buchen.
Militär, unsere heilie Kuh. Leider haben wir den Kühen die Hörner abgeschnitten, und somit darf ich fragen: Wie viel Umweltverschmutzung verursacht das Militär? Ich bin fast täglich mit meinem Hund auf dem Rossboden, bewundere die neue, schöne Sport- und Flussanlage, doch dann beginnt die Schiesserei. Ich fahre mit meinem Hund nach Haldenstein oder noch weiter rheinabwärts. Lärmbelästigungen im Naherholungsgebiet passen auch mit grösster Toleranz nicht zusammen. Zweite Reaktionen: Beim Unterschriften sammeln. Wir sind alle nur Natur, ich frage mich, wie gehen wir damit um. Schiesslärm nehmen viele in Kauf. Bei einem Gewitter verkriechen sich Mensch und Tier. Lärmbelästigung und Klimaerwärmung, die grossen Themen unserer Zeit. Was tut das Militär dagegen? Schiesslärm in Chur, kein Problem. Viele Bürger stört der Lärm nicht, was heisst, sie können die Stille nicht ertragen. Das heisst auch, man hört auf zu denken. Denkende verändern und klären auf. Über das Militär, die heilige Kuh, wird nicht diskutiert. Ich selbst mag die Lärmbelästigung durch das Militär nicht. Wenn ich erklären will, was ein Krieg bedeutet, heisst es, wenn mich der Lärm stört, kann ich ja die Stadt verlassen. So reagiert man bei Lärm. Danke an die jungen Menschen für die Initiative gegen Lärmbelästigung.
Carla Hesse, Chur

30. September

Naherholungsgebiet in Chur – die letzte Chance

Ich bin viel in der Natur zu Fuss oder mit dem Bike unterwegs. Letzthin bin ich von Haldenstein dem Rhein entlang nach Versam gefahren. Auf dem Rossboden (Militärgebiet) war aber Schluss mit Biken wegen der Absperrungen. Ich dachte, dass ich im Kriegsgebiet sei, so fest wurde gegen den Calandaberg geschossen. Deswegen musste ich ausweichen und konnte nur noch über die stark befahrene Rossbodenstrasse weiterfahren.
Nun will man sogar die Kaserne und Stadthalle an den Rossboden ins Grundwassergebiet der Stadt Chur verlegen. Mehr als die Hälfte des Wasserverbrauches werden von sechs Grundwasserpumpen mit einer Kapazität von zirka 24 000 Litern pro Minute in die Wasser- reservoirs hochgepumpt. Der Rhein könnte wieder renaturiert werden und zum Teil dem Wasser den freien Lauf gelassen werden. Natürliche Landschaften, Feuchtgebiete sowie Biodiversität würden entstehen. So wäre der Anblick vom Rheinsand schöner, vor allem ruhiger und nicht von Bleirückständen verseucht. Der Höhenweg sowie Zielhang wären zu jeder Tageszeit begeh- und befahrbar und müssten nicht abgebrannt werden. Somit würden auch nicht unzählige Lebewesen vernichtet.
Gieri Clopath aus Chur
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26. September

Schiesslärm – ein Geben und Nehmen?

Zum Leserbrief «Schiesslärm – ein Geben und Nehmen»

«The rain in Spain stays mainly in the plane» heisst es im musical «My Fair Lady». Und hier in Chur, wo der leidige Schiesslärm vom «Ross- boden-Plane» her eher so tönt: «Der Schiesslärm Chur stört Mensch und Natur, ist eine Tortur» – aber dies vielleicht nicht für alle Stadtbewoh- ner. Andrea Thür-Suter, FDP Chur, zumindest ist der Meinung, dass ein Grossteil der hiesigen Bevölkerung diese Knallorgien als «Mehrwert wahrnimmt, den die Armee für unseren Kanton schafft». Und eine Minderung des hiesigen Schiesslärms sei deshalb entschieden abzulehnen.
Dieses Waffenplatz-Loblied ist aber ebenso entschieden abzulehnen, und – um bei «My Fair Lady» zu bleiben – wo bleibt die Fairness, liebe FDP-Lady, gegenüber der lärmgeplagten Churer Stadtbevölkerung? Und noch dies: «In Hartford, Hereford, Hampshire, hurricanes hardly ever happen». Oder eben: «In Felsberg, Domat/Ems und Chur stört Schiesslärm nicht nur die Natur!»
Paul B. Hassler aus Chur

23. September

Die Armee nicht vergraulen

Zum Artikel «Schiesslärm im Visier einer Volksinitiative»

Die sieben Initianten beklagen sich über den Schiesslärm und monieren, dass mit einer Verschiebung des Kasernenstandorts der Rossboden als Erholungsgebiet verloren gehe.
Chur ist seit langer Zeit eine Garnisonsstadt. Militärische Ausbildungsplätze haben es an sich, dass geschossen wird resp. werden muss. Ich habe Verständnis für den störenden Effekt von Verkehrs-, Musik-, Nacht- und anderen Lärm jeder Art, inkl. Schiesslärm. Kasernen ausserhalb der Städte sind in jeder Hinsicht praktischer als innerhalb der belebten Quartiere. Man denke nur an den militärischen Verkehr, Militärfahrzeuge und zivile An- und Wegfahrten der Angehörigen der Armee.
Man sollte die Armee nicht mit einer Initiative vergraulen. Diese Armee bietet im Kanton Graubünden:
50 000 Übernachtungen in zivilen Unterkünften, welche mit 1,5 Millionen Franken entschädigt werden.
Weitere 5 Millionen Franken werden in Gaststätten, Einkaufsläden etc. generiert. 150 (!)  Arbeitsplätze werden durch die Armee gestellt.
Die Armee kann, das haben die Gespräche mit dem seinerzeitigen Kkdt Keckeis mit Regierungsrat Christian Rathgeb gezeigt (siehe auch Leserbrief von Silvio Peder in der Ausgabe vom 18. September) an Orte ausserhalb des Kantons Graubünden ziehen.
Ich bitte, dies zu überlegen, und halte es mit Silvio Peder, indem ich hoffe, dass die Initiative nicht zustande kommt.
Bernhard Stoll aus Chur

18. September 2019

Initiative mit (negativen) Auswirkungen

Zum Artikel «Schiesslärm im Visier einer Volksinitiative»

Noch nicht lange ist es her, dass Regierungsrat Christian Rathgeb alles daran setzte, dass der Waffenplatz Chur erhalten bleibt. Christophe Keckeis,  ehemaliger Chef der Armee, musste innigst überzeugt werden. Armeepläne betrachteten einen Wegzug als sehr möglich. Diese Pläne wurden dann fallen gelassen.
Der wirtschaftliche Faktor des Waffenplatzes Chur darf auch nicht ausser Acht gelassen werden. Einige Arbeitsplätze würden ebenfalls verschwinden.
Ich hoffe, dass die sieben Initianten an der Unterschriftenzahl scheitern werden.
Silvio Peder aus Chur